bodi end sole

walk in silence or … hearing the sound of nothingness
Fr, 13.09. | 20:00 Uhr | Premiere | Ort: Frankhaus, Ecke S.-Thun-Straße/Bayerhamerplatz
Weitere Aufführungen: Sa, 14.09. 20:00 Uhr | So 15.09. 15:00 Uhr
Offene Türen: Sa, 14.09. 10:00 – 14:00 Uhr

Licht und Schatten, Tag und Nacht, Stimmen hören, Tönen lauschen, Geräusche erzeugen Stille. Ein leerer Raum, der sich für kurze Zeit in einen Raum der Sinnlichkeit und Poesie verwandelt. Geschichten werden erfunden und g efunden, Musik wird hörbar und spürbar. Bilder erscheinen und verschwinden. Die Grenzen zwischen Publikum und Performance sind aufgehoben, ein gemeinsamer Akt der Kunst entsteht.
Wieder macht sich Theater bodi end sole auf den Weg und erforscht gemeinsam mit Mareike Tiede (Stimme), Yvonne Zehner (Gitarre), Nicole Baïer (Video-Szenografie), Alois Ellmauer (Raum-Szenografie) und Helfried Hassfurther (Licht- und elektronische Tongestaltung) neue Möglichkeiten der sinnlich theatralischen Wahrnehmung, inspiriert und angeleitet von Christa Hassfurther und Bashir Khordahji.

Künstler*innen
Theater bodi end sole besteht seit 1993. Von zeitgenössischen, oft unbekannten Autor*innen spannt sich der Bogen zu Eigenproduktionen, vom Erinnerungstheater und Themen aus der lokalen Geschichte zu Gegenwartsthemen. Mit seinen Stücken und Performances will das Theater mit poetischen Mitteln einen zeitgemäßen Beitrag zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen leisten. Disziplinübergreifende Kooperationen mit unterschiedlichen Kunstsparten und verschiedenen Bildungseinrichtungen kennzeichnen die Arbeitsweise des Theaters. Die Arbeitsweise ist teamorientiert. Die Eigenproduktionen werden durch gemeinsame Konzeptarbeit und Improvisationen mit der Companie entwickelt. Dabei wird auf größtmögliche Gestaltungsfreiheit der unterschiedlichen Künstler*innen aus allen Bereichen der Theaterarbeit besonderer Wert gelegt. Immer wieder hat sich bodi end sole in der Vergangenheit auf den Weg gemacht, neue Orte der Stadt aufzuspüren und hat sie in Räume verwandelt, in denen die Magie des Theaters erfahrbar wurde. Es entstehen Stücke, die mit diesen Orten korrespondieren und sie zu einem unverwechselbaren Teil der Inszenierung werden lassen. Gasthäuser, Industriehallen und Bergwerke wurden so zu Orten ungewöhnlicher Theaterabende.

TIPP: der Film unerhört/speak up von Nicole Baïer wird am Sonntag, 15.09.09. um 17:30 Uhr im Rahmen des Festivals im Stadtkino Hallein gezeigt: Die Gesellschaft teilt ein in „Hörende“ und „Gehörlose“ – Schwerhörige sind da immer irgendwo dazwischen. Ob leicht oder an Taubheit grenzend schwerhörig: Auf den ersten Blick ist diese Beeinträchtigung unsichtbar. Sie wird meistens erst bemerkbar, wenn wer nicht versteht oder falsch versteht.